Hoppla…
Allen die hier die Tage um die Ecke biegen und vorbeischauen wünsche ich
OOOO EIN FROHES OSTERFEST OOOO

Ihre
Andrea Schütze
Im Licht des Südens
von Andrea Schütze
Ort: München, Archäologische Staatssammlung
Zeit: 16.12.2011 – 27.05.2012
Im Angesicht moderner Globalisierung und techischer Errungenschaften meinen wir uns immer stärker von den alten Zeiten zu distanzieren, erscheinen uns andere, ältere Kommunikationsstrukturen nicht allein “fossil”, nein sogar teilweise als noch kaum vorstellbar. Wie soll man heute noch quer durch Europa hinweg miteinander in Kontakt bleiben und sich absprechen können, wenn man kein Telefon oder Internet hat und noch nicht einmal über ein auch nur annähernd unserem Postsystem verfügbares Briefnetzwerk einsetzen konnte?
Sie glauben es geht nicht? – Es geht durchaus und je näher man sich mit dieser Materie beschäftigt, umso überraschender und faszinierender zeigen sich die alten Informationswege.
In der Archäologischen Staatssammlung in München ist hierzu eine Ausstellung entstanden, die sich gleichfalls diesem interessanten Thema widmet.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Ausstellung.
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Dürer – Cranach – Hohlbein: Die Entdeckung des Menschen
Dauer: 16.09.2011 – 15.01.2012
Ort: Hypokulturstiftung München
“Die Anfänge einer Auseinandersetzung mit dem Individuum im 15. Jahrhundert werden ebenso in den Blick genommen wie die herausragenden Manifestationen der Bilder vom Menschen in der anbrechenden Renaissance. Neuere Forschungsansätze, die Bildnisse mit Hilfe schematisierter Normierungen auf einer sozialhistorischen Ebene deuten, finden dabei ebenso Berücksichtigung wie die Frage nach Kunstlandschaften oder der stilbildenden Rolle besonders herausragender Künstlerpersönlichkeiten, die im Zentrum der Schau stehen. Auch persönliche und regionale Stiltendenzen werden aufgespürt und anhand aussagekräftiger Exponate veranschaulicht. Neben den Vertretern der frühneuzeitlichen ständischen Gesellschaft repräsentiert die Ausstellung aber auch Personen, die meist nicht als Individuum für darstellungswürdig erachtet wurden, sondern nur als anonyme Gruppe ins Blickfeld der Zeitgenossen gerieten: etwa der niedere Klerus, Mönche, Bauern oder Handwerker. Dabei interessiert der analytische Blick ebenso wie die ironische, bisweilen auch herablassende Perspektive.
Diese Ausstellung präsentiert hochkarätige Zeugnisse der größten Künstler ihrer Zeit, die verdeutlichen, was zeitgenössische Kunstanschauung als unterschiedliche genera dicendi (also die drei rhetorischen Grundarten) der Kunst verstand: das Erhabene, Bedeutende, für das Dürer steht; das Einfache, Schlichte, für das Cranach eintritt; und schließlich Holbeins bis dahin unerreichte Interpretation der Wirklichkeit, der Raum und Körper so naturgetreu wiederzugeben vermochte, dass sie im Bild greifbar erscheinen – drei sich wechselseitig befruchtende Positionen, die bis heute unser Bild der altdeutschen Kunst bestimmen…”
Zitat: Homepage Hypo-Kulturstiftung
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